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Beliebte Urlaubsregionen und Urlaubsorte der Region Dänemark
Hier finden Sie eine Übersicht über die Ferienorte und Urlaubsorte der Region Dänemark für Ihren nächsten Urlaub.Bornholm
Bornholm
Strahlender Sonnenschein und jeder Liegestuhl an Deck eines Kreuzfahrtschiffes in Richtung Bornholm ist besetzt. Doch weil eine steife Brise über das Schiff geht, schlummern die meisten Gäste in Decken eingemummelt. Als am Horizont Inseln auftauchen, werden immer mehr Stühle frei. Ferngläser gehen von Hand zu Hand, und man fragt sich, was das wohl sein kann? Eine Durchsage löst das Rätsel: Es sind die Erbseninseln, auf Dänisch "Ertholmene", die Bornholm vorgelagert sind. Rund 10 Seemeilen nordöstlich des Ortes Gudhjem auf Bornholm liegt diese Ansammlung kleiner Inseln, die damit den östlichsten Punkt Dänemarks bilden. Die beiden Hauptinseln heißen Christianso und Frederikso und sind besiedelt, eine Brücke verbindet sie miteinander. Eine kleine Fähre erhält den Verkehr mit Bornholm aufrecht. Rund 100 Einwohner verteilt sich auf etwa halb so viele Haushalte, sogar eine eigene Schule leistet sich die Inselgruppe.
Urlaub auf Bornholm
Vom Schiff aus gut zu erkennen sind Befestigungsanlagen, die 1684 eingerichtet wurden. Sie unterstehen bis heute dem dänischen Verteidigungsministerium, dort sind 20 Mitarbeiter beschäftigt. Als Kreuzfahrtgast hat man kaum eine Gelegenheit, die Erbseninseln zu besuchen, aber zumindest durch das Fernglas bekommt man einen Eindruck von der Inselgruppe, die immer von Fischern und oft von Seeräubern besiedelt war. Auch die im Vergleich große Insel Bornholm wird eher selten von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.
Die Kaianlagen im Hafen von Ronne, dem Hauptort Bornholms, sind für große Kreuzfahrtschiffe zu klein. Dass trotzdem ein Aufschwung zu verzeichnen ist, liegt einfach an der zunehmenden Zahl der Kreuzfahrtschiffe in der Ostsee. Gerade Reedereien mit kleineren Schiffen bemühen sich seit einigen Jahren verstärkt darum, neue, weniger bekannte Häfen anzulaufen. Dazu gehören beispielsweise Umea in Nordschweden, aber auch Kalmar und Karlskrona an der schwedischen Ostküste. Klaipeda und Riga verzeichnen ebenfalls steigende Zahlen bei den Kreuzfahrtanläufen. In diese Riege aufstrebender Kreuzfahrthäfen gehört auf Bornholm, da es sozusagen direkt auf der Route liegt. Alle Schiffe, die aus dem Finnischen Meerbusen kommend nach Kopenhagen, Rostock oder Kiel wollen, müssen Bornholm passieren. Da bietet es sich an, einen kurzen Zwischenstopp einzulegen. Bornholm ist 588 km² groß und gehörte immer zu Dänemark. Rund 73.000 Einwohner leben auf der von Landwirtschaft und Fischerei geprägten Insel. Hauptort und Verwaltungssitz ist Ronne, das nicht nur über Fährverbindungen nach Kopenhagen, Sassnitz auf Rügen und Ystad in Schweden verfügt, sondern auch einen eigenen Flughafen hat. Tägliche Flüge nach Kopenhagen rücken die dänische Hauptstadt näher, wo die Distanz zu Schwedens Südzipfel von 37 km die Kürzeste wäre. Ronne zählt zusammen mit Nexo zu den einzigen Städten Dänemarks, die zum Ende des Zweiten Weltkriegs von russischen Flugzeugen bombardiert worden. Obwohl der Krieg zu Ende ging, wollte der deutsche Kommandant auf Bornholm nicht kapitulieren, sodass am 8. Mai 1945 Angriffe auf die beiden Ortschaften geflogen wurden. Im Stadtbild sind die Schäden daran zu erkennen, dass zwischen den zahlreichen gepflegten Fachwerkhäusern nach dem Krieg schlichte Backsteinhäuser entstanden. Auch die schmucken Holztüren stammen aus dieser Zeit - sie wurden im Rahmen der schwedischen Aufbauhilfe für Bornholm gestiftet.
Markant sind die vier Rundkirchen der Insel, die als Wehrkirchen konzipiert waren und um 1200 entstanden. Die Größte steht in Österlars, die drei anderen befinden sich in Olsker, Nyker und Nylars. Sie zeugen davon, dass die durch den Ostseehandel wohlhabend gewordene Insel sich gegen Angriffe verteidigen musste. Zur Verteidigung Bornholms diente auch die Festung Hammershus, die bereits im 12. Jahrhundert auf einer 40 m hohen Klippe über dem Meer eine Nordwestküste der Insel entstand. Über 500 Jahre hielt die Festung stand, doch 1743 wurde sie vom dänischen Militär aufgegeben. Die Ruine gibt heute einen guten Eindruck von der einstigen Größe der Anlage, die von einer 750 m langen Ringsmauer umschlossen war. Wer einen Überblick über Bornholm bekommen möchte, wählt während der Liegezeit am besten eine Busrundfahrt über die Insel. Als Alternative bietet sich ein Stadtbummel durch die charmante Kleinstadt Ronne an.
Die Kaianlagen im Hafen von Ronne, dem Hauptort Bornholms, sind für große Kreuzfahrtschiffe zu klein. Dass trotzdem ein Aufschwung zu verzeichnen ist, liegt einfach an der zunehmenden Zahl der Kreuzfahrtschiffe in der Ostsee. Gerade Reedereien mit kleineren Schiffen bemühen sich seit einigen Jahren verstärkt darum, neue, weniger bekannte Häfen anzulaufen. Dazu gehören beispielsweise Umea in Nordschweden, aber auch Kalmar und Karlskrona an der schwedischen Ostküste. Klaipeda und Riga verzeichnen ebenfalls steigende Zahlen bei den Kreuzfahrtanläufen. In diese Riege aufstrebender Kreuzfahrthäfen gehört auf Bornholm, da es sozusagen direkt auf der Route liegt. Alle Schiffe, die aus dem Finnischen Meerbusen kommend nach Kopenhagen, Rostock oder Kiel wollen, müssen Bornholm passieren. Da bietet es sich an, einen kurzen Zwischenstopp einzulegen. Bornholm ist 588 km² groß und gehörte immer zu Dänemark. Rund 73.000 Einwohner leben auf der von Landwirtschaft und Fischerei geprägten Insel. Hauptort und Verwaltungssitz ist Ronne, das nicht nur über Fährverbindungen nach Kopenhagen, Sassnitz auf Rügen und Ystad in Schweden verfügt, sondern auch einen eigenen Flughafen hat. Tägliche Flüge nach Kopenhagen rücken die dänische Hauptstadt näher, wo die Distanz zu Schwedens Südzipfel von 37 km die Kürzeste wäre. Ronne zählt zusammen mit Nexo zu den einzigen Städten Dänemarks, die zum Ende des Zweiten Weltkriegs von russischen Flugzeugen bombardiert worden. Obwohl der Krieg zu Ende ging, wollte der deutsche Kommandant auf Bornholm nicht kapitulieren, sodass am 8. Mai 1945 Angriffe auf die beiden Ortschaften geflogen wurden. Im Stadtbild sind die Schäden daran zu erkennen, dass zwischen den zahlreichen gepflegten Fachwerkhäusern nach dem Krieg schlichte Backsteinhäuser entstanden. Auch die schmucken Holztüren stammen aus dieser Zeit - sie wurden im Rahmen der schwedischen Aufbauhilfe für Bornholm gestiftet.
Markant sind die vier Rundkirchen der Insel, die als Wehrkirchen konzipiert waren und um 1200 entstanden. Die Größte steht in Österlars, die drei anderen befinden sich in Olsker, Nyker und Nylars. Sie zeugen davon, dass die durch den Ostseehandel wohlhabend gewordene Insel sich gegen Angriffe verteidigen musste. Zur Verteidigung Bornholms diente auch die Festung Hammershus, die bereits im 12. Jahrhundert auf einer 40 m hohen Klippe über dem Meer eine Nordwestküste der Insel entstand. Über 500 Jahre hielt die Festung stand, doch 1743 wurde sie vom dänischen Militär aufgegeben. Die Ruine gibt heute einen guten Eindruck von der einstigen Größe der Anlage, die von einer 750 m langen Ringsmauer umschlossen war. Wer einen Überblick über Bornholm bekommen möchte, wählt während der Liegezeit am besten eine Busrundfahrt über die Insel. Als Alternative bietet sich ein Stadtbummel durch die charmante Kleinstadt Ronne an.

